Kultur
Die Iren unterscheiden sich doch gänzlich von ihren direkten Nachbarn den Briten. Die Briten gelten als besonders verschlossenes Volk - die Iren als offen und lebenslustig. Dies ist auch in ihrer Kultur zu erkennen:
Irische Musik:
Die Irische Musik ist auf der ganzen Welt bekannt und geht bereits aus dem 18. Jahrhundert hervor, daher wird der Text noch heute häufig in gällisch gesungen, mittlerweile haben sich jedoch auch englische Texte eingeschlichen. Die Irische Folkmusik zeichnet sich durch die unterschiedlichen Instrumente und deren Verwendung aus. So ist das schnelle Spielen der Geige eine Besonderheit der Musikart. Andere Instrumente sind die Metallflöte, der Dudelsack und die Harfe. Die traditionelle Musik wird heute noch bei zahlreichen Festivals zelebriert.
Irischer Tanz:
Begleitend zur irischen Musik hat sich ebenfalls eine außergewöhnliche Tanzart entwickelt. Der Irische Tanz ist eine Mischung aus Stepptanz und Formationstanz. Heute wird mit Straßenschuhe getanzt, die Bevölkerung hat früher aufgrund der Armut barfuß getanzt.
Guiness:
Das Guiness aus Irland verkörpert eine ganze Biersorte – das Stout – eine dunkle Biersorte. Das Stout lässt sich schon von außen erkennen, es ist schwarzbraun und hat diese einzigartige cremefarbene Schaumkrone. Nur die wenigsten wissen, das Guiness nur durch reinen Zufall und Experimente entstanden ist. Das Stout selbst ist ein obergäriges Bier, das aus besonders stark geröstetem Malz hergestellt wird. Andere typische Marken für diese Biersorte sind Murphys und Beamish.
Irische Pubs:
Die Pub-Kultur in Irland hängt wohl schwer mit Ihrem Bier zusammen. Häufig werden Pubs auch als zweites Wohnzimmer der Iren bezeichnet, verbringen diese hier doch eine beträchtliche Zeit zum Plaudern und Biertrinken. Die Pubs selbst zeichnen sich durch Gemütlichkeit und eine legere Atmosphäre aus. Sie sind so beliebt und bekannt, dass viele andere europäische Städte mindestens eines besitzt. Häufig wird in den Pubs auch original irische Musik zum Besten gegeben.
St. Patricks day:
Weltweit bekannt sind die Feiern der Iren um den St. Patricks day. An diesem Tag sind die Pubs voll und ganz Irland läuft in Grün herum. Der ursprüngliche Grund für die Feier ist der Nationalheilige St. Patrick, der als irischer Missionar gilt. Traditionell gehen Iren am Vormittag in die Kirche bevor sie am Nachmittag die Feierlichkeiten beginnen. Große Paraden finden in Dublin und Cork statt und überall dort, wo sich Iren angesiedelt haben. In manchen Städten in Amerika werden sogar die Flüsse anlässlich des Tages grün gefärbt. Diese Farbe verbindet man in erster Linie, mit dem St. Patricks day – grüne Kleidung, grüne Hüte sogar grünes Bier.



